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Nach einer kleinen Stärkung wurde die Rückfahrt nach Ditfurt angetreten. Um mit den Kindern möglichst realistische Situation durchspielen zu können, wurden verschiedene Einsatzszenarien nachgestellt.So bekamen die „Löschküken“ die Gelegenheit, ihr in den theoretischen Unterrichtseinheiten erlangtes Wissen, auch mal in die Praxis umsetzen zu können.

Kaum in Ditfurt angekommen, setzte der erste Alarm ein. Ein Transporter solle auf einen LKW aufgefahren sein und die Lage sei unklar.Einige, der auf dem Löschgruppen- bzw. Tanklöschfahrzeug als Feuerwehr-Mannschaft eingesetzten Kinder, betreuten zunächst den Fahrer des Transporters. Dieser konnte nach dem Eintreffen des Rettungswagens, an die als Rettungssanitäter eingeteilten Kinder übergeben werden. Die weiteren Feuerwehr-Trupps kümmerten sich um das notwendige Batteriemanagement,andere nahmen die notwendigeAbsicherung des Unfallortes vor. Alle Kinder bekamen, Dank der herausragenden Unterstützung der Kollegen vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Quedlinburg, die fachmännische Unterweisung in das Anlegen eines einfachen Verbandes und eines Druckverbandes. Diese sind u. a. Voraussetzungen für die Abnahme der Prüfungen „Kinderflamme Stufe 1 und 2“ vom Kreisfeuerwehrverband Altkreis Quedlinburg e.V.

Danach folgten weitere verschiedene nachgestellte Einsätze, zu denen die Kinder ihr theoretisches Wissen unter Beweis stellen konnten.



Nach erfolgter Stärkung,mit Kaffee und Kuchen, mussten die Löschküken zum Abbinden einer simulierten Ölspur ausrücken. Während ein Teil der Kinder ihrer Aufgabe Folge leisteten, mussten die anderen Kinder schon zu einer weiteren Personenrettung aufbrechen.

Bei den mit einer Nebelmaschine fingierten Einsätzen „Traktorbrand“ und „Turnhallenbrand“, kamen die mit der Unterstützung der Stiftung der Harzsparkasse Quedlinburg angeschafften Atemschutzattrappen endlich einmal zum Einsatz.

 



Von den vielen Einsätzen und Rettungen ein wenig erschöpft, hatten sich die Kinder ihr Abendbrot redlich verdient. Die Stärkung war auch dringend nötig, denn zu späterer Stunde wurde eine Nachtwanderung in Übungsbekleidung durchgeführt.
Doch auch eine Nachtwanderung läuft bei der Kinderfeuerwehr nicht ohne Übung ab. Die Betreuerund Helfer sind mit den Kindern durch den Park gegangen, wo Sie die für einen Löscheinsatz notwendigen Löscharmaturen wie Schlauch, Strahlrohr und Verteiler finden mussten. Anschließend durften die Kinder, nach einem kurzen Aufenthalt an der Feuerschale auf dem Grundstück des Betreuers Udo Heitmann, das Feuer auf spielerische Weise löschen.

Nach der Rückkehr ins Gerätehaus fand der Tag mit einem Film und Popcorn einen würdigen Abschluss.

Besonderer Dank geht an alle Unterstützer, Helfer und Betreuer, die die Einsätze mit geplant und umgesetzt haben, sowie die Löschküken und Beteiligten betreut und versorgt haben. Außerdem bedanken wir uns für den Zutritt zu Grundstücken und Gebäuden von Ditfurter Bürgern, um die Einsätze durchführen zu können.

Der Auftrag im Ehrenamt ist nicht nur Menschen- und Tierleben zu retten, sondern auch langfristig Menschen für die Aufgaben der Feuerwehr zu begeistern. In unseren Augen müssen sich die Feuerwehren heute schon gut aufstellen, um Strategien gegen den Nachwuchsmangel zu entwickeln und den immer vielfältigeren Konkurrenzangeboten die Stirn zu bieten. Deshalb ist es auch unerlässlich, eine gut funktionierende Kinder- und Jugendfeuerwehr zu etablieren. Nur so stehen auch morgen noch Helfer zur Verfügung, wenn Hilfe gebraucht wird.

Mirko Engelbrecht
Leiter der Kinderfeuerwehr Ditfurt „Löschküken“

 

   

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