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Meist sind es Verkehrsunfälle, Bäume auf der Straße, eine Ölspur oder andere auslaufende Flüssigkeiten, welche die Kameradinnen und Kameraden immer wieder in Ihre Schutzkleidung ruft.

Um diese Einsätze schnellstmöglich und ohne Komplikationen abarbeiten zu können, gehen die Kameradinnen und Kameraden zu dem erforderlichen Lehrgang der technischen Hilfeleistung Stufe I.

 

An diesem Lehrgang nahmen auch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Stapelburg, Heudeber, Endorf und Harzgerode. An sechs Wochenenden zwischen dem 14.04.2018 und dem 19.05.2018 trafen Sie sich in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Thale. Unter den Teilnehmern befanden sich 14 Männer und 3 Frauen, welche von den Ausbildern Marcel Kersten, Lars Hosang und Oliver Hüber in der technischen Hilfe ausgebildet wurden.

Die ersten Ausbildungsstunden befassten sich wie überall im Leben mit Theorie. Dabei lernen die Teilnehmer die Arbeitsweise, die technischen Geräte und die jeweiligen Aufgaben der Einheiten kennen. Unter anderem erfahren die Teilnehmer den Umgang mit dem Mehrzweckzug und den hydraulischen Rettungsgeräten, wie Schere und Spreizer und die Hebekissen. Auch wird den Kameradinnen und Kameraden erklärt wie man verunfallte Fahrzeuge vor Gefahren sichert mit dafür vorgesehenen Unterbaumaterial.

Da man bei einem langen Tag auch mal Hunger bekommt, organisierte sich ein Versorgungstrupp, der die Teilnehmer jede Woche mit einem leckeren Frühstück versorgt hat.

Irgendwann kommt, nach der Theorie, auch die Praxis, bei der die Kameradinnen und Kameraden gemeinsam die erlernten Techniken im Umgang mit den Geräten praktisch anwenden sollen. Viele haben ja die Vorurteile, dass Frauen nicht die nötige Kraft aufwenden können um die Geräte zu bedienen. Die Teilnehmer des Lehrganges konnten dieses Klischee widerlegen und zeigten, dass Frauen auch allein die Geräte bedienen können.

Um den Lehrgang erfolgreich abschließen zu können, müssen die Kameradinnen und Kameraden eine Prüfung ablegen, die sich in einen theoretischen und einem praktischen Teil trennt. Glücklicherweise haben alle Teilnehmer die Prüfung erfolgreich absolviert und können jetzt im Einsatzfall die Gerätschaften bedienen und technische Hilfe leisten.

Das Fazit des Lehrgangs ist, dass die Feuerwehrleute nicht die üblichen Klischees bedienen, sondern sich in jeder Hinsicht auch weiterbilden um im Einsatzfall für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Ebenso haben die Teilnehmer auch bewiesen, dass eine Zusammenarbeit zwischen Frauen und Männern im Einsatzfall zweifelsfrei funktioniert und auch Frauen in der Feuerwehr einen Platz verdient haben und Aufgaben zu übernehmen, welche typisch für Männer sind. Emanzipation geht in jede Tätigkeit des Alltags hinein. Warum dann nicht auch in der Feuerwehr?

Ein besonderer Dank gilt der FTZ Thale mit ihren Ausbildern, die den Teilnehmern jede noch so kleine Frage ausführlich beantworten. Ein weiterer Dank gilt dem Autodienst Henning von Michael Henning, welcher für diesen Lehrgang das Gelände und die Autos zur Verfügung stellt an denen die Teilnehmer die Praktiken des technischen Hilfeleistungseinsatzes erlernen können.

   

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